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Meilensteine

 

2010

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist ein wichtiges Thema für die Zürcher Frauenzentrale. Sie engagiert sich stark in der kantonalen Volksabstimmung vom Juni für den Ausbau der familienergänzenden Kinderbetreuung im Vorschulbereich. Die Stimmberechtigten unterstützen in der Abstimmung den Gegenvorschlag des Kantonsrates. Immer wieder sind auch Pionierinnen bei der ZF zu Gast. Im 2010 mit Corine Mauch die erste Stadtpräsidentin von Zürich und mit Barbara Frey die erste Direktorin am Zürcher Schauspielhaus.

2009  Die Zürcher Frauenzentrale spricht sich dezidiert gegen den vom Eidg. Justiz- und  Polizeidepartement vorgelegten Vorschlag aus, die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall einzuführen.  
2008  Als Folge ihres Engagements gegen Häusliche Gewalt unterstützt die ZF die eidg. Volksinitiative zum Schutz vor Waffengewalt und beteiligt sich aktiv an der Unterschriftensammlung.
2007  1. April: Inkraftsetzung des neuen Gewaltschutzgesetzes im Kanton Zürich.
Bei den Kantonsratswahlen werden so viele Frauen gewählt wie noch nie.
Beides waren Schwerpunktthemen der Kampagnenarbeit der ZF. 
                                                                                                                               
2006 

Erste überparteiliche Frauentagung an der Universität Zürich für aktive und
kommende Politikerinnen sowie politisch interessierte Frauen mit grosser
Beteiligung.
Integration wird zum neuen sozialen Schwerpunkt-Thema der ZF. Als Folge
dieses Engagement treten die ersten Organisationen von Migrantinnen in
unser Netzwerk ein. Die öffentliche Tagung "Allahs Töchter" wird in Zusammen-
arbeit mit Migrantinnen vorbereitet.
Ausserdem feiern wir die Jubiläen in der Schweizer Frauengeschichte:
35 Jahre Frauenstimm- und Wahlrecht
25 Jahre "Gleiche Rechte für Mann und Frau" in der Verfassung
15 Jahre Frauenstreik
10 Jahre Gleichstellungsgesetz

2005 

27. Februar: Die neue Kantonsverfassung wird von den Zürcher Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern angenommen. Die ZF setzte sich für eine gleichstellungsfreundliche neue Verfassung ein.  

2004 

26. September: Die Mutterschaftsversicherung wird in der eidg. Volksabstimmung (EO-Revision) angenommen. Die ZF engagiert sich federführend für die JA-Kampagne im Kanton Zürich.  

2002 

Annahme der "Fristenlösung" (straffreie Abtreibung innerhalb der ersten 12 Wochen). Die ZF hat sich stark für einen fortschrittlich geregelten Schwangerschaftsabbruch engagiert.  

2001 

UNO-Jahr der Freiwilligenarbeit: Engagement für die öffentliche Anerkennung der freiwillig und ehrenamtlich geleisteten Arbeit. Blumenstrauss-Aktion.  

2000 

Gründung von «KickOff» Laufbahnberatung und Coaching.  

1999 

Schliessung der Mütterschule-Elternschule.  

1997  Stellungnahme zur Vernehmlassung zum Vorentwurf über die Änderung des Strafgesetzbuches betreffend Schwangerschaftsabbruch. 
1997 

Publikation Bio- und Gentech-ABC.  

1996 

5. schweizerischer Frauenkongress in Bern. Fast alle Vorstandsfrauen arbeiten aktiv an Workshops und Foren mit.  

1995 

Vernehmlassung zum Bundesgesetz über die Familienzulagen.  

1994 

Stellungnahme zum Antirassismusgesetz, das im September zur Abstimmung kam.  

1992 

Vernehmlassung zur Herabsetzung des zivilrechtlichen Mündigkeits- und Ehefähigkeitsalters in der Schweiz.  

1987  Erstmals erscheint das Bulletin, die Mitgliederzeitschrift der Zürcher Frauenzentrale 
1987 

Kantonsratswahlen: Seminar für die Kandidatinnen zur Wahlkampfvorbereitung.  

1987 

Gründung der Eherechtsberatungsstelle, heute Rechtsberatungsstelle.  

1985 

Beratungsstelle für Säuglingspflege.  

1985 

Führen der Geschäftsstelle des Schweiz. Aktionskomitees für die Abstimmung über das neue Eherecht.  

1984  Schliessung der Elternschule 
1982 

Gründung Mittwochclub für brustamputierte Frauen; später Übergabe an die Krebsliga.  

1981 

Eidgenössische Verfassungsinitiative zur ausdrücklichen Gewährleistung gleicher Rechte für Mann und Frau in Staat und Gesellschaft und die Schaffung einer eidgenössischen Kommission für Frauenfragen.  

1980  Eröffnung der Budgetberatungsstelle. 
1977 

Schliessung des Säuglingsheims der Mütterschule.  

1975 

Im Internationalen Jahr der Frau wird in Bern ein Frauenkongress durchgeführt.  

1975  Eingabe an die Gesundheitsdirektion für die Einführung von ärztlich geführten Familienplanungsstellen in Spitälern. 
1971 

Gründung der Genossenschaft Gemeinschaftshaus Zürich an der Bändlistrasse zusammen mit 9 gemeinnützigen Organisationen (Wohnraum für sozial benachteiligte Menschen und angegliederter Kinderkrippe).  

1971  7. Februar: Annahme des Frauenstimmrechts. Die ZF hatte sich seit den zwanziger Jahren dafür eingesetzt. 
1964 

Einzug  in die in der Zwischenzeit erworbene und neu gebaute Liegenschaft am lauschigen
Schanzengraben 29.  

1958 

Mithilfe beim Aufbau, bei der Betreuung und bei der Geldbeschaffung für die Saffa.  

1956  Kursangebot für werdende Väter 
1954 

Mithilfe bei der Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Konsumentenschutz.  

1953  Gründung der Elternschule 
1940  Gründung der Mütterschule 
1939 

Beteiligung am Frauenpavillon an der Schweizerischen Landesausstellung.  

1932 

Errichtung einer Fürsorgestelle für schwangere Frauen „Mütterhilfe“. Wird als selbständige Aktion mit eigenem Sekretariat weitergeführt.  

1932 

Abrüstungskonferenz in Genf. Resolution zuhanden der Schweizer Delegation.  

seit 1931  Kampf gegen Zurückdrängung der Frauen aus dem Berufsleben, Diskussion und Vorträge über Doppelverdienertum. 
1930 

Kampf gegen den Waffenexport aus der Schweiz.  

1929  Bezug der Liegenschaft am Schanzengraben 
1928 

Beteiligung an der Organisation der Saffa (erste Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit).  

1926 

Erstellung von Wohnungen für alleinstehende Frauen. Gründung einer eigenen Genossenschaft.  

1920 

Ausbau der Kurse zur Einführung in weibliche Hilfstätigkeit (sog. Fürsorgekurse) zur "Sozialen Frauenschule Zürich" unter dem Dach der ZF an der Talstrasse in Zürich. Maria Fierz war 1908 Mitinitiantin. 
Die Soziale Frauenschule entwickelte sich zur heutigen Hochschule für Soziale Arbeit Zürich.

1918  Generalstreik: Die ZF-Frauen verteilen 40'000 Flugblätter, in denen die Frauen zur Verständigung aufgerufen wurden. 
1918 

Zur Zeit der grossen Grippe-Epidemie Mithilfe bei der Eröffnung eines Notspitals im Münchhaldenschulhaus.  

1917-1939  50 Eingaben an die zuständigen Behörden: zum Beispiel für das Stimm- und Wahlrecht der Frauen, Gegen Schädigung des Volkes durch Alkohol und Unsittlichkeit, zur Hilfe für bedrängte Volksschichten, zur Förderung der Berufsausbildung für Mädchen, zu Fragen der Volksgesundheit, des Völkerfriedens und der Niedrighaltung der Preise für den unentbehrlichen Lebensbedarf.
1917 

Eröffnung der eigenen Berufsberatungsstelle für Frauenberufe.  

1916 

1. Dezember: Aufnahme der Geschäftstätigkeit von Vorstand und Sekretariat im Haus zur Spindel an der Talstrasse.

1916  27. April: Auf Grund der guten Erfahrungen, die sich aus der improvisierten Zusammenarbeit ergaben, wurde die Zürcher Frauenzentrale offiziell gegründet mit der Konstituierung und Formulierung des ersten Zweckartikels: „Die Zürcher Frauen-zentrale bezweckt den Zusammenschluss zürch. Frauenvereine und einzelner Frauen zu gegenseitiger Anregung und zur Förderung gemeinsamer Interessen“. Start mit 14 Vereins- und 19 Einzelmitgliedern.  

1914

Bei Ausbruch des Krieges haben sich in Zürich verschiedene Frauenvereine unter dem Namen „Zentralstelle Frauenhilfe“ zu einer losen Vereinigung zusammengeschlossen mit dem Ziel, Hunger und Not im In- und Ausland lindern zu helfen. Der erste, nicht konstituierte Vorstand bestand aus elf Frauen. Sophie Glaettli-Graf gehörte mit Fräulein Maria Fierz und Fräulein Marta von Meyenburg zu den Gründerinnen der Frauenhilfe.
Rede von Prof. Beatrix Mesmer zu den Gründungsjahren der Zürcher Frauenzentrale.