Zur Druckversion dieser Seite

 
aktuell
projekteprojekte
integrationsprojektintegrationsprojekt

 

Gemeindeleben gemeinsam gestalten

Das Integrationsprojekt der Zürcher Frauenzentrale

Der soziale Einsatz von Frauen für Frauen und ihre Familien in schwierigen Situationen hat bei der Zürcher Frauenzentrale eine lange Tradition. Die Gründung der Frauenzentrale stand 1914 unter dem Zeichen der Hilfe mit vereinten Kräften für Menschen in Not. Die Hilfe für bedrängte Volksschichten, wie es im damaligen Sprachgebrauch hiess, blieb über lange Jahre ein wichtiger Schwerpunkt.

In der heutigen Zeit ist die Lage und die Integration der ausländischen Bevölkerung ein grosser sozialer Brennpunkt. Insbesondere die Situation der Frauen und ihrer Kinder liegt der Frauenzentrale am Herzen. Ausländischer Herkunft, teilweise aus fremden Kulturen stammend, fällt es vielen Frauen oft schwer, die Funktionsweisen unseres Gemeinwesens zu verstehen und sich aktiv einzubringen. Die Zürcher Frauenzentrale will die Augen nicht davor verschliessen und sucht deshalb nach eigenen Mitteln und Wegen, um etwas zum guten Zusammenleben aller beitragen zu können.


Umfrage zum aktuellen Stand der Integrationsarbeit in lokalen Frauenvereinen und Angebote zum Austausch
Nach einer Umfrage im Mai 2005 bei 135 Kollektivmitgliedern der Zürcher Frauenzentrale sowie rund 300 zugewandten Vereinen stellten wir allen Interessierten ein Gefäss zur Verfügung stellen, in dem die bereits vorhandenen reichen Erfahrungen geteilt und genutzt werden, wo aber auch Schwierigkeiten und Hindernisse benannt und Lösungen gefunden werden sollten, wie Schwellen abgebaut werden können.
Im Rahmen einer ersten Integrations-Tagung am 17. September 2005 haben dreissig Frauen - Präsidentinnen, Vorstandsfrauen und Geschäftsleiterinnen unserer Kollektivimitglieder sowie generell am Thema interessierte Frauen aus unserem Umfeld - die Gelegenheit zur Begegnung, zum Informations- und zum Gedankenaustausch wahrgenommen.  Lesen Sie hier den Tagungsbericht.

Die Fortsetzung fand im Rahmen einer Projekt-Werkstatt am 19. November 2005 statt, an der Interessierte Gelegenheit hatten, am Thema weiter zu arbeiten, Ideen zu entwickeln und deren Umsetzung in der Praxis zu konkretisieren (Projekteingabe, Mittelbeschaffung, Realisierung). Lesen Sie hier den Tagungsbericht

Am 8. Juli 2007 und am 8. März 2009 fanden im Rahmen dieses Projektes in Meilen und in Bülach besondere Anlässe unter dem Titel "Allahs Töchter" statt. Informationen, Film, Gespräche, Begegnungen und ein Fest mit grosser Beteiligung von muslimischen Frauen bedeuteten Höhepunkte dieses Projektes. Der Flyer sowie die Medienberichte von Tages-Anzeiger und Zürichsee-Zeitung sind hier aufgeschaltet. Lesen Sie auch das Bulletin mit unserer Berichterstattung.

Am 13. November 2009 organisierte die ZF eine Lesung mit Elham Manea zum Thema ihres Buches: "Ich will nicht mehr schweigen. Der Islam, der Westen und die Menschenrechte". Im Vorfeld zur Minarettabstimmung eine gut besuchte und wohltuend differenzierte Auseinandersetzung über die Situation von muslimischen Frauen.

Die ZF freut sich, dass sich im Laufe des Projektes eine albanische, eine türkische und eine multikulturelle Frauenorganisation als Kollektivmitglieder unserem Dachverband angeschlossen haben.

Projektunterstützung
Wir freuen uns, dass das Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung, die Beauftragte für Integrationsfragen des Kantons Zürich, die Stiftungen AVINA, Vontobel und Otto Gamma, die evangelisch-reformierte Landeskirche, die Gemeinde Stäfa, der Frauenverein Männedorf sowie viele unserer Einzelmitglieder das Integrationsprojekt unterstützten.