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Aktuelles auf einen Blick |
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Ehrung für ehemalige ZF-Präsidentin

Der Höhepunkt der diesjährigen der GV 2013 im Kongresshaus Zürich war die Auszeichnung von Rosmarie Zapfl zum neuen Ehrenmitglied der ZF. Unter dem Applaus von fast 100 anwesenden Mitgliedern nahm die Alt-Nationalrätin und Präsidentin von alliance F die Urkunde der Zürcher Frauenzentrale entgegen, die das unermüdliche und beharrliche Engagement von Rosmarie Zapfl für die Gleichstellung von Frau und Mann würdigte. Rosmarie Zapfl, die selbst angibt, ihr Beruf sei seit jeher Frauenrechtlerin, kämpfte bereits 1959, als Zwanzigjährige, für das Frauenstimmrecht. Seit 1979 ist Rosmarie Zapfl Mitglied der Zürcher Frauenzentrale. Von 1990 bis 1996 engagierte sie sich im Vorstand. Heute führt sie ehrenamtlich und erfolgreich die alliance F.
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ZF beteiligt sich am Vernehmlassungsverfahren zur Verordnung gegen Menschenhandel
 Die Zürcher Frauenzentrale begrüsst es, dass der Bund stärker gegen Menschenhandel vorgehen will. Mitten unter uns werden jährlich mehrere Hundert Frauen unter gravierender Verletzung der Menschenrechte von Menschenhändlern in die Prostitution gezwungen. Der Handlungsbedarf ist klarerweise gegeben. Lesen Sie hier die Stellungnahme der ZF zur Verordnung gegen Menschenhandel.
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ZF vermietet Sitzungszimmer am Schanzengraben, Mitten in der Stadt Zürich

Auf der Geschäftsstelle der ZF, mitten in Zürich, in der Nähe vom Paradeplatz, vermieten wir stundenweise (CHF 45.--/h) oder auch halbtags (CHF 150.--) unser Sitzungszimmer mit einem grossen Tisch und Platz für rund 12 Personen. Der Raum ist hell, freundlich und mit einem Flip-Chart ausgestattet. Es steht auch eine kleine Küche mit Kaffeemaschine zur Verfügung. Oder kommen Sie vorbei und besuchen Sie unsere Geschäftsstelle. Weitere Infos hier.
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Schwester Fabiola ist die neue "Zürcherin des Quartals"
 Schwester Fabiola widmete ihr ganzes Leben dem Wohlergehen ihrer Mitmenschen. Seit 1984 wäre sie eigentlich im Ruhestand, doch die Arbeit mit und für Menschen hat sie nie aufgegeben. Täglich betreut und besucht sie - noch heute mit über 90 Jahren - im Altersheim lebende Frauen und Männer und begleitet diese mit viel Einfühlungsvermögen und Fürsorge. «Ich habe mit den Jahren gelernt, nie an jemandem vorbeizugehen, ohne zu reden.» Die ZF ist beeindruckt vom Engagement von Schwester Fabiola und gratuliert herzlich!
Im nächsten Bulletin zum Thema "Wechseljahre" erfahren Sie alles über diese spannende Zürcherin!
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EQUAL PAY DAY 2013 - Bankomat spuckt zu wenig Geld aus – und das ist für einmal gut so
 Werfen Sie einen Blick auf unseren einfallsreichen Werbespot zum internationalen Aktionstag für Lohngleichheit: http://youtu.be/uHw_JSGSRXU Für einmal dreht die Zürcher Frauenzentrale den Spiess nämlich um: Am Equal Pay Day 2013 erhalten Männer nur 80% der Summe, die sie am Bankomat abheben wollen. Die Reaktionen der Betroffenen gehen – mit Recht – von Kopfschütteln bis Entsetzen (vgl. Video im Anhang). Die Quittung, die der Bankomat am Ende ausspuckt, löst das Rätsel allerdings schnell wieder auf: Am Internationalen Tag für Lohngleichheit sollen die Männer erleben, wie sich finanzielle Diskriminierung anfühlt. Mit dieser unkonventionellen Aktion will die Zürcher Frauenzentrale die Debatte über Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern neu beleben.
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"Vergiftetes Klima im Unterhaltsstreit"
Lesen Sie hier den Artikel vom 2. März - erschienen in allen Zürcher Regionalzeitungen - mit Zitaten von der ZF-Präsidentin Andrea Gisler zum Thema Unterhaltsrecht.

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NEU - Bulletin zum Thema Frauenquote: Wer ist dafür? Erfahren Sie die Meinungen aller Zürcher Parteien.
 Das letzte Bulletin des Jahres widmet die ZF dem aktuellen Thema Frauenquote. Die ZF setzt sich mit der Frage auseinander, was es braucht, damit der Frauenanteil in den Chefetagen der Wirtschaft steigt. Antworten liefern verschiedene Expertinnen und unsere Kollektivmitglieder – darunter die Credit Suisse und Swiss Re – sowie alle Parteien im Kanton Zürich, die sich zum Thema Frauenquote geäussert haben. Zur Info: Um unser Bulletin zu erhalten, können Sie unter Publikationen/Bulletin ein Abo lösen, oder werden Sie Mitglied und profitieren Sie zusätzlich von Vergünstigungen von unseren Beratungs- und Weiterbildungs-Angeboten.
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Erfolgreiche Meinungsmacherinnen-Tagung 2012
 Am Samstag, 24. November luden die Zürcher Frauenzentrale und Sozio-Consult zur vierten Meinungsmacherinnen-Tagung an der Universität Zürich ein. 180 Frauen, so viele wie noch nie zuvor, kamen, um sich von prominenten Politikerinnen – wie der Bundesrätin Doris Leuthard und der Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch – Tipps und Impulse zu holen für die eigene politische Karriere und als Meinungsmacherin. «Wir sind nicht hier, um zu jammern, sondern um etwas zu ändern», mit diesen Worten eröffnete die ZF-Präsidentin Andrea Gisler die Meinungsmacherinnen-Tagung 2012, «Ziel ist es, Frauen für Schlüsselpositionen in Wirtschaft und Politik zu motivieren.» In Workshops, geleitet von Fachfrauen wie der Nationalrätin Kathy Riklin und der Publizistin Esther Girsberger, erfuhren die Teilnehmerinnen, was es braucht, um auf dem politischen Parkett zu bestehen. Die motivierten Frauen feilten an ihren persönlichen Kompetenzen, setzten sich mit politischen Themen auseinander und lernten, wie man professionell mit Medien umgeht und sich sicher und selbstbewusst vor der Kamera präsentiert. Lesen Sie hier unsere Medienmitteilung mit den wichtigsten Tipps von Doris Leuthard und Corine Mauch. Hier können Sie die Medienberichte zum Anlass ansehen.
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ZF FÜR die Abschaffung des Cabaret-Tänzerinnen-Statuts
 Die Zürcher Frauenzentrale befürwortet die Abschaffung des
Cabaret-Tänzerinnen-Statuts. Mehrfach und zu Recht wurde die Schweiz wegen des
Cabaret-Tänzerinnen-Statuts vom
Europarat und der UNO kritisiert.
Die Einführung des Tänzerinnen-Statuts wurde
seinerzeit mit dem Schutz der Frauen vor Ausbeutung begründet. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass dies nicht ansatzweise erreicht werden
konnte. Es ist den mit der Umsetzung befassten Kantonen nicht gelungen, zum
Schutz der Tänzerinnen akzeptable Arbeitsbedingungen mit Kontrollen
durchzusetzen.
Die Diskrepanz zwischen den rechtlichen Vorgaben und
der Realität in den Cabarets ist beträchtlich. In vielen Cabarets müssen die
Tänzerinnen auf Druck oder Zwang der Cabaret-Betreiber die Kunden zum
Alkoholkonsum animieren. Der Übergang zur Prostitution ist fliessend. Die
ausländischen Frauen, die selbstbestimmt in Cabarets tanzen (und nur tanzen),
dürften die Ausnahme und nicht die Regel sein. Kann das Statut den angestrebten
Zweck nicht erreichen, gibt es keinen Grund, es aufrechtzuerhalten.
Die Vermutung liegt nahe, dass es schon bei der Einführung des
Statuts nicht allein um den Schutz der Tänzerinnen ging, sondern um die
einheimische Nachfrage nach erotischen und sexuellen Dienstleistungen. Es ist
aber gewiss nicht Aufgabe des Staates, die Befriedigung sexueller Bedürfnisse
sicherzustellen. Umso weniger, als das Sexmilieu eine Reihe negativer
Begleiterscheinungen hat.
Lesen Sie hier die ganze Medienmitteilung.
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Elterliche Sorge: Das Gesetz ist weder das Problem noch die Lösung

Kommentar von Andrea Gisler, Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale, zur Debatte im Nationalrat vom 25. September 2012
„Der Nationalrat hat sich gestern für die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall ausgesprochen. Die Politik hat sich dabei vom Ideal und nicht von der Realität leiten lassen. Falsch, aber dennoch verbreitet ist die Auffassung, die Väter würden beim Sorgerecht diskriminiert. Die geltenden Bestimmungen im Zivilgesetzbuch sind geschlechtsneutral formuliert, und die Gerichte, welche das Recht anwenden, sind nicht feministisch unterwandert. Die kritischen Einwände aus der Praxis (u.a. Schweizerische Vereinigung der Richterinnen und Richter, Schweizerischer Anwaltsverband) zur gemeinsamen elterlichen Sorge als Regelfall blieben ungehört. Es wird vor allem Betroffenheitspolitik betrieben. Dies zeigt sich deutlich in den Diskussionen, die hochemotional und teilweise gehässig geführt werden.
Es kann wohl niemand im Ernst daran glauben, dass Eltern plötzlich in der Lage sind, sich zu verständigen und zu kooperieren, nur weil sie von Gesetzes wegen nach der Scheidung die gemeinsame elterliche Sorge behalten. Zerstrittene Eltern werden sich auch in Zukunft das Leben schwer machen, auf dem Buckel der Kinder. Für die anderen ist der rechtliche Rahmen nicht entscheidend. Sie werden in der Lage sein, im Interesse des Kindes einen Konsens zu finden, unabhängig davon, was im Gesetz oder im Scheidungsurteil steht.
Entgegen den ursprünglichen Plänen von Frau Bundesrätin Sommaruga wurden die beiden Reformprojekte elterliche Sorge und Neuregelung des Unterhaltsrechts voneinander getrennt. Dies ist problematisch, weil es sich um eng miteinander verflochtene Aspekte der elterlichen Verantwortung handelt.
Gemäss geltender Praxis trägt bei ungenügenden Mitteln die unterhaltsberechtigte Person (in der Regel die Frauen und die bei ihnen lebenden Kinder) das ganze Manko. Seit vielen Jahren wird diese unbillige Situation von der Rechtslehre und von Frauenorganisationen moniert. Das Reformtempo ist hier ungleich langsamer als bei der elterlichen Sorge, als ob es beim finanziellen Unterhalt für das Kind nicht auch um das Kindeswohl ginge.
Die Gefahr ist gross, dass die Neuregelung des Unterhalts versandet, wenn erst einmal die Gesetzesvorlage zur gemeinsamen elterlichen Sorge von beiden Räten verabschiedet ist.“
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Interview im Magazin - Andrea Gisler: «MAN GIBT SICH SO LIBERAL UND WELTOFFEN»

Die Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale findet, man müsse in der Schweiz ein Prostitutionsverbot diskutieren. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.
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Arena-Sendung vom 27. April: Frauen kamen nur rund zwei Minuten zu Wort

Die Ombudsstelle vom Schweizer Fernsehen musste eine Beanstandung gegen die Politsendung Arena mit dem Titel "Geld für alle - Vision oder Spinnerei" vom 27. April prüfen. Der Grund: Der innere Kreis war in der Sendung durch vier Männer vertreten und auch in der Diskussion kamen einzig zwei Frauen aus der Politik vor. Weitere vier Frauen aus dem Publikum wurden nur kurz befragt.
Lesen Sie hier oder im Magazin LINK (www.linkmagazin.ch, Seite 16/17 ) die Einschätzung der Ombudsstelle.
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Herzliche Gratulation Liselotte Meyer-Fröhlich!
 Die Zürcher Frauenzentrale gratuliert LISELOTTE MEYER-FRÖHLICH herzlich zu ihrem 90. Geburtstag! Die Juristin und ehemalige Gemeinde- und Kantonsrätin der FDP war von 1974 bis 1982 Präsidentin der Zürcher Frauenzentrale. Beharrlich motivierte sie während ihrer Präsidialzeit Frauen dazu, sich in Behörden und Räten zu engagieren. Sie organisierte in der ZF eine Reihe von Kursen, um Frauen das nötige Rüstzeug für politische Ämter zu geben. Gross war auch ihr Engagement für die Gleichberechtigung. Zusammen mit Frauen aus verschiedenen Parteien führte sie erfolgreich den Abstimmungskampf für das neue Ehe- und Erbrecht, das am 1. Januar 1988 in Kraft trat. Für ihre grossen Verdienste wurde Liselotte Meyer-Fröhlich an der GV 2007 zum Ehrenmitglied der ZF ernannt. WIR SIND STOLZ AUF DICH, LISELOTTE, UND WÜNSCHEN DIR NUR DAS BESTE!
Lesen Sie hier die Laudatio der heutigen Präsidentin Andrea Gisler an der GV 2007.
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ZF-Nachwuchsförderung: Zürcher Oberländer porträtiert Mentoring-Paar
 Acht Nachwuchstalente schauen 2012 während einem Jahr einer erfahrenen Politikerin über die Schulter. Die Mentee lernt so eine erfahrene Persönlichkeit, deren persönliches und berufliches Wirken kennen - und bekommt Einblick in die politischen Strategien und Taktiken. Lesen Sie hier, was unsere Mentee Rahel Pfister von ihrem Mentoring-Jahr erwartet und wie sie von ihren Treffen mit Barbara Thalmann (SP), Stadträtin in Uster, profitiert.
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Die Physikerin Ursula Keller: neue Zürcherin des Quartals!
 Die neue «Zürcherin des Quartals» ist die Professorin Ursula Keller, die an der ETH eine 26-köpfige Forschungsgruppe leitet. Besonders gefreut hat die erfolgreiche Physikerin die Auszeichnung, weil sie bisher noch nie einen Preis in der Schweiz erhalten hatte. Seit März 2012 ist Ursula Keller, die seinerzeit ihre Laufbahnberaterin mit ihrem räumlichen und geometrischen Vorstellungsvermögen verblüffte, Präsidentin des neu gegründeten ETH Women Professor Forum in Zürich. Ein Projekt, an dem sie Jahre gearbeitet hat und nun endlich realisiert worden ist. «Das Forum soll zu einer einflussreichen Organisation von Professorinnen wachsen. Wir wollen einen höheren Frauenanteil an der ETH. Das Forum soll aber auch als Netzwerk genutzt werden», so Ursula Keller. «Diese Art von Solidarität unter Frauen ist wichtig.» Und dringend nötig. An der ETH Zürich arbeiteten 2011 insgesamt 424 Professorinnen und Professoren, davon waren nur acht Prozent Frauen. In unserem Bulletin, das Mitte Juli erscheint, erfahren Sie mehr von Pia Schneider und Ursula Keller – unseren «Zürcherinnen des Quartals» im ersten Halbjahr 2012. Weitere Infos zum ETH Women Professor Forum auf www.ulp.ethz.ch
oder http://www.nccr-must.ch/advancement_of_women/eth_women_professors_forum_eth_wpf.html.
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Pia Schneider: Neue Zürcherin des Quartals!
 Nach Tatjana Haenni (FCZ-Präsidentin) und Regula
Zweifel (Präsidentin Frauenzunft) wählte die ZF die 18-jährige Pia Schneider
zur dritten Zürcherin des Quartals. Im Vergleich zu den vorangehenden
Preisträgerinnen ist Pia Schneider eine – noch – unbekannte Gewinnerin. Die
Maturandin aus dem Zürcher Oberland schrieb eine von sieben prämierten
Matura-Arbeiten, die von einer Jury aus KZO-Lehrpersonen und Mitgliedern der
Elternvereinigung ausgewählt worden sind. Das Thema ihrer Arbeit: „Pornografie
aus Sicht des Feminismus“. Die Thematik wählte die neue „Zürcherin des
Quartals“, weil sie herausfinden wollte, welche Auswirkungen Pornografie auf
Jugendliche hat und welche Veränderungen im Sexualverhalten in den letzten
Jahren bemerkbar wurden. Das Grundanliegen von Pia Schneider: Möglichst viele
Leute auf das Thema aufmerksam zu machen und gegenüber feministischer Kritik zu
sensibilisieren.
Wir hoffen, dass sie als neue "Zürcherin des Quartals" ihrem Ziel
noch näher kommt.
Lesen Sie hier
die prämierte Arbeit von Pia Schneider und hier die Berichterstattung im Zürcher Oberländer.
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11. März 2012: NEIN zum Kredit über Fr. 2,4 Mio. für Strichplatz in Altstetten
 Der Zürcher Stadtrat will den Strassenstrich am Sihlquai aufheben und als Ersatz einen betreuten Strichplatz in Zürich-Altstetten zur Verfügung stellen. Deshalb entscheidet das Volk am 11. März über einen Kredit in der Höhe von rund Fr. 2,4 Mio. und über jährliche Mietkosten von Fr. 92‘000. Die ZF spricht sich klar gegen einen Strichplatz mit Verrichtungsboxen aus. Für uns ist und bleibt der Strassenstrich die gefährlichste Art der Prostitution. Die Bedingungen sind für die Prostituierten unwürdig - sei es mit oder ohne Boxen. Weshalb die Verlagerung des Problems an den Stadtrand mehr Schutz für die Prostituierten bieten soll, bleibt der ZF ein Rätsel. Des Weiteren fragt sich die ZF, ob es Aufgabe des Staates ist, auf Kosten der Steuerzahlenden jenen Männern eine teure Infrastruktur zur Verfügung zu stellen, die auf der Strasse nach billigem, schnellem und häufig auch unsicherem Sex suchen.
Lesen Sie hier unsere Medienmitteilung und STIMMEN SIE AM 11. MÄRZ GEGEN EINEN KREDIT ÜBER FR. 2,4 MIO..
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Reichen Sie ein Gesuch ein - die Stiftung Interfeminas unterstützt Ihre Publikation finanziell!

Dr. iur. Gertrud Heinzelmann war eine Vorkämpferin für die Gleichstellung von Frauen. In ihrem Testament errichtete sie die Stiftung Interfeminas und betraute als ZF-Mitglied die Zürcher Frauenzentrale mit der Verwaltung. Die Stiftung fördert seit 2010 Publikationen in Sachen Frauen- und Geschlechterforschung sowie Gleichstellung und feministische Zielsetzungen. Im Fokus steht dabei immer die Unterstützung der verlegerischen Tätigkeit. Forschungsarbeiten oder die Erarbeitung von Manuskripten werden nicht unterstützt. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann informieren Sie sich auf www.interfeminas.ch, ob Sie alle Kriterien erfüllen – und stellen Sie bis spätestens 31. Mai 2012 Ihr Gesuch. Bitte beachten Sie, dass Gesuche nur via Online-Formular akzeptiert werden. Dazu müssen Sie zuerst ein Benutzerkonto eröffnen.
Haben Sie noch Fragen? Dann kontaktieren Sie uns unter interfeminas@frauenzentrale.ch oder lesen Sie unsere Medienmitteilung.
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Wahlen 2011: Grosse Enttäuschung für die Zürcher Frauenzentrale

„Ein Drittel ist nicht genug“. Mit diesem Motto engagierte sich die Zürcher Frauenzentrale – wie schon im Jahr 2007 – für mehr Frauen im nationalen Parlament. Umso enttäuschender und ernüchternder die Resultate der National- und Ständeratswahlen im Kanton Zürich. Negativ war bereits die Entwicklung bei den Wahllisten: Der Frauenanteil auf den Nationalratslisten sank auf 34,2 Prozent, gegenüber 37,7 Prozent im Jahr 2007. Nicht verwunderlich also, dass es nur zehn Frauen des Kanton Zürich nach Bern schafften – das ist das schlechteste Ergebnis in den letzten 20 Jahren.
Für die ZF ist klar: In der Verantwortung stehen die Parteien. Um fähige Frauen zu rekrutieren, müssten ALLE Parteien ihre Anstrengungen verstärken, es braucht mehr Frauen auf den Wahllisten und auch auf aussichtsreichen Positionen. Wichtig ist auch: Es reicht nicht, sich nur während dem Wahlkampf für eine angemessene Frauenvertretung einzusetzen, es muss ein Dauerthema sein! Auch wir von der Zürcher Frauenzentrale werden hinsichtlich den nächsten Wahlen vermehrt nicht nur Kandidatinnen unterstützen, sondern mit den einzelnen Parteileitungen Gespräche führen, um sie zu sensibilisieren. Des Weiteren werden wir vermehrt auf die Nachwuchsförderung setzen - wie mit unserem Mentoring-Programm Duopoly.
Lesen Sie hier die ganze Medienmitteilung zu den Nationaratswahlen 2011.
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ZF sucht immer noch Polit-Talente - bitte weitersagen!

Auch in diesem Jahr ruft die ZF junge, gesellschaftpolitisch interessierte Frauen auf, sich für das Mentoringprogramm 2012 zu bewerben. Die Teilnehmerinnen erhalten die Chance, eine Politikerin ein Jahr lang zu begleiten! Das Mentoring-Programm "Duopoly" soll junge Frauen motivieren und unterstützen, den politischen Alltag und seine Mechanismen kennen zu lernen. Eine für ihren Lebenslauf wertvolle Erfahrung! Duopoly ist das Zusammenspiel zwischen einer erfahrenen Politikerin mit einer jungen Frau. Im Mittelpunkt steht die persönliche Beziehung zwischen der Mentorin (National-, Kantons-, Stadt- oder Gemeinderätin), die ihr Know-how weitergeben möchte und der jüngeren Frau (Mentee), die ihr Potential entwickeln will. Spielentscheidend sind das persönliche Engagement, ein regelmässiger Austausch sowie Motivation, Vertrauen und eine gute Portion Eigeninitiative. Die Mentees erleben, wie Kampagnen zustande kommen, in Sitzungen um Positionen gerungen wird oder worauf es ankommt, wenn ein öffentlicher Auftritt ihrer Mentorin ansteht.
Interessiert? Dann melden Sie sich an oder unterstützen Sie uns und schicken Sie dieses Mail an interessierte junge Frauen weiter und motivieren Sie diese zur Teilnahme!
Weitere Infos und Anmeldung: Unter Projekte/Mentoring-Programm oder direkt bei Andrea Gisler, ZF-Präsidentin (andrea.gisler@frauenzentrale.ch oder Tel. 044 206 30 26). Anmeldeschluss: 7. November 2011
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National- und Ständeratswahlen 2011 Frauen wählen Frauen - die Kandidatinnen
 Machen Sie im Wahljahr 2011 von Ihrem Wahlrecht Gebrauch. Unterstützen Sie die Kandidatinnen und wählen Sie im Herbst mehr Frauen in den National- und Ständerat. Lernen Sie mit dem nachfolgenden Link diejenigen Kandidatinnen kennen, die auch Mitglied der Zürcher Frauenzentrale sind.
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Stellungnahme zu den Sofortmassnahmen des Stadtrates zur Prostitution in Zürich
 Liebe Mitglieder und Interessentinnen
Am 25. Mai präsentierte der Stadtrat sein Massnahmepaket zur Prostitution in Zürich. Lesen Sie unsere Stellungnahme zu den fragwürdigen Sofortmassnahmen zum Schutz vor Ausbeutung.
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21. Mai 2011, Neue Zürcher Zeitung
Die Frauen und die Prostitution
Eine Grundsatzdiskussion führen - ohne Moralfinger

Wie soll es mit der Prostitution in Zürich weitergehen. In die gegenwärtige Diskussion rund um den Entwurf für eine gesetzliche Regelung mischt sich die Zürcher Frauenzentrale ein und nimmt damit ein altes Anliegen wieder auf - mit neuem Ansatz.
Brigitte Hürlimann
Die Familienzerrüttung, die sittliche Entgleisung Jugendlicher und die Geschlechtskrankheiten nähmen in "erschreckender Weise Überhand", heisst es in der Eingabe an den Stadtrat, die unter anderem von der Frauenzentrale unterzeichnet ist. Und im gleichen Traktat geht es weiter: "Für die Volksseuche der Prostitution darf weder Asyl- noch Wohnrecht Geltung haben". Den Dirnen in der Stadt Zürich sei es möglich, fast schrankenlos zu schalten und walten, "zu ihrem eigenen Ruin und zum Verderben von Gesundheit, Familienglück und jugendlicher Reinheit ihrer Mitmenschen". Wir schreiben das Jahr 1924, und es soll nicht das lezte Mal sein, Dass sich die Frauenzentrale in die lokale Prostitutions-Diskussion einmischt. Allerdings haben sicher Tonfall und der Fokus in den vergangenen Jahrzehenten doch deutlich geändert. Weiterlesen
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Elterliche Sorge: Auch ZF solidarisiert sich mit Bundesrätin Sommaruga!
 Die Diskussion, um die gemeinsame elterliche Vorsorge, geht in die entscheidende Phase. Die Standpunkte der schweizerischen Frauendachverbände (Siehe nächste Nachricht) und auch der ZF, die sich schon oft gegen die gemeinsame elterliche Sorge als Regelfall ausgesprochen hat - sind klar: - Wir begrüssen, die von der Bundesrätin vorgesehene Erweiterung der Vorlage über die gemeinsame elterliche Sorge, wonach gleichzeitig unterhaltsrechtliche Fragen neu geregelt werden sollen - Die gemeinsame elterliche Sorge als Regel orientiert sich an einem Idealbild, das von der Realität stark abweicht. Die ZF weiss aus Erfahrung, dass gemeinsame elterliche Sorge kein taugliches Instrument ist, um streitende Eltern zu befrieden - Nicht nur die ZF und die überparteilichen gesamtschweizerischen Frauendachverbände, sondern unter anderen auch die Schweizerische Vereinigung der Richterinnen und Richter, der schweizerischen Anwaltsverband, der Verband Alleinerziehender Eltern, Kinderschutzorganisationen, die grossen Familienverbände, der Regierungsrat des Kantons ZH und die Vormundschaftsbehörden.
Mit unserer Medienmitteilung, wollen wir nicht nur unsere Standpunkte aufzeigen, sondern uns auch mit Simonetta Sommaruga solidarisch zeigen. Genügend oft wurde die Bundesrätin in den letzten Monaten von verschiedenen Männerorganisationen unter Druck gesetzt.
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Elterliche Sorge: Grosse Frauenfachverbäde unterstützen Bundesrätin Sommaruga
 Die grossen schweizerischen Frauendachverbände begrüssen ausdrücklich die von Simonetta Sommaruga vorgesehene Erweiterung der Vorlage über die gemeinsame elterliche Sorge, wonach zusätzlich zur Regelung über die gemeinsame elterliche Sorge auch unterhaltsrechtliche Fragen neu geregelt werden sollen. Für die Frauendachverbände entspricht das gemeinsame elterliche Sorgerecht zwar einem zeitgemässen Familienbild, und kann deshalb auch heute schon beantragt werden. Klar ist aber auch: Ein Automatismus, wie es die meisten Männer- und Väterorganisationen fordern, kann immer auch kontraproduktiv wirken, beispielsweise bei häuslicher Gewalt, Suchtproblemen oder einfach wenn unüberwindbare Konflikte zwischen den beiden Elternteilen im Spiel sind.
Mit einer Medienmitteilung solidarisieren sich die Frauendachorganistionen (alliance F, SGF, EFS, SKF und SBLV) mit Bundesrätin Sommaruga, die von vielen Männer- und Väterorganisationen, wegen der vorgesehenen Erweitung der Vorlage, kritisiert wurde. Für die Frauendachverbände haben hingegen neue Regelungen zu unterhaltsrechtlichen Fragen Priorität und werden ausdrücklich begrüsst. Lesen Sie die Medienmitteilung!
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