SCHWERPUNKT-THEMA des aktuellen Mitteilungsblattes 2/10
«donna» - Brustkrebs-Früherkennung für Frauen ab 50
Der Name «donna» steht für das qualitätskontrollierte Mammografie-Screening-Programm im Kanton St.Gallen zur Früherkennung von Brustkrebs. St.Gallen ist der erste Kanton in der Deutschschweiz, welcher im Rahmen der nationalen Entwicklung zur Früherkennung von Brustkrebs ein qualitätskontrolliertes Mammografie-Screening-Programm anbietet. Die Krebsliga St.Gallen-Appenzell wurde im Frühjahr 2009 vom Gesundheitsdepartement St.Gallen beauftragt, ein entsprechendes Programm mit hohen Qualitätsansprüchen aufzubauen und umzusetzen. Nach den intensiven Vorbereitungsarbeiten im Rahmen dieses komplexen Projektes erfolgt der offizielle Start des Mammografie-Sreening-Programms «donna» im Juni 2010.
Zahlen und Fakten zu Brustkrebs
Jährlich erkranken in der Schweiz 5200 Frauen an Brustkrebs. Bei Frauen unter 70 Jahren ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung und Todesursache. In der Schweiz sterben jährlich 1350 Frauen an Brustkrebs. Diese Zahlen machen betroffen, denn hinter jeder Zahl steht ein persönliches Schicksal mit viel Leid und seelischem Schmerz – dies nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen.
Bei Brustkrebs ist es kaum möglich, das Risiko einer Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil zu senken. Umso wichtiger ist daher die Früherkennung. Darunter versteht man die gezielte Suche nach einer eventuellen Erkrankung bei Personen, die sich gesund fühlen. Durch Früherkennung kann ein Tumor in einer frühen Phase der Entwicklung erkannt werden. Grundsätzlich gilt bei jeder Krebserkrankung das gleiche: Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto weniger belastend ist die Behandlung und umso grösser sind die Heilungs- und Überlebenschancen.
Jährlich erkranken in der Schweiz 5200 Frauen an Brustkrebs. Bei Frauen unter 70 Jahren ist Brustkrebs die häufigste Krebserkrankung und Todesursache. In der Schweiz sterben jährlich 1350 Frauen an Brustkrebs. Diese Zahlen machen betroffen, denn hinter jeder Zahl steht ein persönliches Schicksal mit viel Leid und seelischem Schmerz – dies nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die Angehörigen.
Bei Brustkrebs ist es kaum möglich, das Risiko einer Erkrankung durch einen gesunden Lebensstil zu senken. Umso wichtiger ist daher die Früherkennung. Darunter versteht man die gezielte Suche nach einer eventuellen Erkrankung bei Personen, die sich gesund fühlen. Durch Früherkennung kann ein Tumor in einer frühen Phase der Entwicklung erkannt werden. Grundsätzlich gilt bei jeder Krebserkrankung das gleiche: Je früher ein Tumor entdeckt wird, desto weniger belastend ist die Behandlung und umso grösser sind die Heilungs- und Überlebenschancen.
Mammografie – die wichtigste Früherkennungsmethode von Brustkrebs
Die wichtigste Früherkennungsmethode bei Brustkrebs ist die Mammografie – die radiologische Untersuchung der Brust mit Röntgenstrahlen. Die Mammografie empfiehlt sich insbesondere für Frauen ab 50 Jahren. Bei jüngeren Frauen ist das Brustgewebe häufig dichter und deshalb ist die Mammografie weniger aussagekräftig. Durch die Mammografie können Tumore, die kleiner als 1 cm sind, entdeckt werden, lange bevor diese tastbar sind.
Die wichtigste Früherkennungsmethode bei Brustkrebs ist die Mammografie – die radiologische Untersuchung der Brust mit Röntgenstrahlen. Die Mammografie empfiehlt sich insbesondere für Frauen ab 50 Jahren. Bei jüngeren Frauen ist das Brustgewebe häufig dichter und deshalb ist die Mammografie weniger aussagekräftig. Durch die Mammografie können Tumore, die kleiner als 1 cm sind, entdeckt werden, lange bevor diese tastbar sind.
Qualitätskontrolliertes Mammografie-Screening
Unter Mammografie-Screening versteht man die systematische und regelmässige Röntgenuntersuchung der Brust bei einer definierten Zielgruppe (Risikogruppe) von gesunden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. In der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren kommt Brustkrebs am häufigsten vor. 8 von 10 Frauen, welche an Brustkrebs erkranken, sind über 50 Jahre alt. Durch das Mammografie-Screening kann die Brustkrebssterblichkeit um etwa 25 Prozent gesenkt werden.
In der Westschweiz bestehen seit einigen Jahren Mammografie-Screening-Programme. Im Kanton St.Gallen wurde Ende 2005 aufgrund einer überparteilichen Motion der politische Prozess eingeleitet und im Juni 2008 beschloss der Kantonsrat die Einführung eines qualitätskontrollierten Mammografie-Screening-Programms im Kanton St.Gallen. Im Auftrag des Gesundheitsdepartements hat die Krebsliga St.Gallen-Appenzell im vergangenen Jahr das Programm «donna» aufgebaut. Im Rahmen dieses Programms werden alle zwei Jahre sämtliche Frauen im Kanton St.Gallen zwischen 50 und 69 Jahren (ca. 55'000 Frauen) zu einer freiwilligen Röntgenuntersuchung der Brust eingeladen. Die Mammografie im Rahmen von «donna» ist eine Pflichtleistung der Grundversicherung, welche von der Franchise befreit ist. Die Frauen müssen lediglich einen Selbstbehalt von Fr. 16.85 bezahlen.
In organisierten Mammografie-Screening-Programmen wie «donna» wird hinsichtlich Technik, Fachkompetenz und Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen eine hohe Qualität sichergestellt. So absolvieren beispielsweise alle Fachpersonen eine Zusatzausbildung, modernste Röntgengeräte mit geringer Strahlendosis werden eingesetzt und alle Röntgenbilder werden von zwei qualifizierten Radiologinnen oder Radiologen unabhängig voneinander beurteilt.
Unter Mammografie-Screening versteht man die systematische und regelmässige Röntgenuntersuchung der Brust bei einer definierten Zielgruppe (Risikogruppe) von gesunden Frauen zwischen 50 und 69 Jahren. In der Altersgruppe zwischen 50 und 69 Jahren kommt Brustkrebs am häufigsten vor. 8 von 10 Frauen, welche an Brustkrebs erkranken, sind über 50 Jahre alt. Durch das Mammografie-Screening kann die Brustkrebssterblichkeit um etwa 25 Prozent gesenkt werden.
In der Westschweiz bestehen seit einigen Jahren Mammografie-Screening-Programme. Im Kanton St.Gallen wurde Ende 2005 aufgrund einer überparteilichen Motion der politische Prozess eingeleitet und im Juni 2008 beschloss der Kantonsrat die Einführung eines qualitätskontrollierten Mammografie-Screening-Programms im Kanton St.Gallen. Im Auftrag des Gesundheitsdepartements hat die Krebsliga St.Gallen-Appenzell im vergangenen Jahr das Programm «donna» aufgebaut. Im Rahmen dieses Programms werden alle zwei Jahre sämtliche Frauen im Kanton St.Gallen zwischen 50 und 69 Jahren (ca. 55'000 Frauen) zu einer freiwilligen Röntgenuntersuchung der Brust eingeladen. Die Mammografie im Rahmen von «donna» ist eine Pflichtleistung der Grundversicherung, welche von der Franchise befreit ist. Die Frauen müssen lediglich einen Selbstbehalt von Fr. 16.85 bezahlen.
In organisierten Mammografie-Screening-Programmen wie «donna» wird hinsichtlich Technik, Fachkompetenz und Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen eine hohe Qualität sichergestellt. So absolvieren beispielsweise alle Fachpersonen eine Zusatzausbildung, modernste Röntgengeräte mit geringer Strahlendosis werden eingesetzt und alle Röntgenbilder werden von zwei qualifizierten Radiologinnen oder Radiologen unabhängig voneinander beurteilt.
Programmablauf
Mit der schriftlichen Einladung erhalten die Frauen in der Zielgruppe einen Terminvorschlag für die Erstellung der Mammografie in einem der sechs zertifizierten Röntgeninstitute im Kanton St.Gallen. Nach Bedarf kann der vorgeschlagene Termin über eine Gratis-Hotline verschoben werden. Die Mammografie-Untersuchung dauert ca. 20 bis 30 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt findet kein Arztkontakt statt, da die Röntgenbilder zuerst von zwei Radiologinnen oder Radiologen unabhängig voneinander beurteilt werden. Das Ergebnis der Beurteilung wird der Frau innerhalb von acht Arbeitstagen schriftlich mitgeteilt. Bei ca. 95 Prozent der Teilnehmerinnen werden keine Auffälligkeiten in der Brust festgestellt. Die nächste Einladung zur Erstellung einer Mammografie erfolgt in zwei Jahren.
Bei ca. 5 Prozent der Teilnehmerinnen werden Auffälligkeiten festgestellt, welche durch ergänzende Untersuchungen wie Ultraschall oder Gewebeentnahme weiter abgeklärt werden müssen. Die spezifischen Untersuchungen zur Abklärung eines Verdachts ergeben für die entsprechenden Frauen meistens die Bestätigung, dass sie nicht von Brustkrebs betroffen sind. Bei ca. 1 Prozent der Teilnehmerinnen wird ein Brustkrebs diagnostiziert. Mit den betroffenen Frauen wird die individuelle Therapieempfehlung in einem persönlichen Gespräch besprochen und eine psychosoziale Beratung und Begleitung der Krebsliga angeboten.
Mit der schriftlichen Einladung erhalten die Frauen in der Zielgruppe einen Terminvorschlag für die Erstellung der Mammografie in einem der sechs zertifizierten Röntgeninstitute im Kanton St.Gallen. Nach Bedarf kann der vorgeschlagene Termin über eine Gratis-Hotline verschoben werden. Die Mammografie-Untersuchung dauert ca. 20 bis 30 Minuten. Zu diesem Zeitpunkt findet kein Arztkontakt statt, da die Röntgenbilder zuerst von zwei Radiologinnen oder Radiologen unabhängig voneinander beurteilt werden. Das Ergebnis der Beurteilung wird der Frau innerhalb von acht Arbeitstagen schriftlich mitgeteilt. Bei ca. 95 Prozent der Teilnehmerinnen werden keine Auffälligkeiten in der Brust festgestellt. Die nächste Einladung zur Erstellung einer Mammografie erfolgt in zwei Jahren.
Bei ca. 5 Prozent der Teilnehmerinnen werden Auffälligkeiten festgestellt, welche durch ergänzende Untersuchungen wie Ultraschall oder Gewebeentnahme weiter abgeklärt werden müssen. Die spezifischen Untersuchungen zur Abklärung eines Verdachts ergeben für die entsprechenden Frauen meistens die Bestätigung, dass sie nicht von Brustkrebs betroffen sind. Bei ca. 1 Prozent der Teilnehmerinnen wird ein Brustkrebs diagnostiziert. Mit den betroffenen Frauen wird die individuelle Therapieempfehlung in einem persönlichen Gespräch besprochen und eine psychosoziale Beratung und Begleitung der Krebsliga angeboten.
Wirkung und Nutzen
Welchen konkreten Nutzen hat nun die Teilnahme am Mammografie-Screening für die einzelne Frau? Die Mammografie kann Veränderungen in der Brust in einem frühen Stadium entdecken. Durch die Früherkennung eines kleinen Tumors kann eine weniger belastende Behandlung eingeleitet werden und dies ist ein Gewinn an Lebensqualität. Für die meisten Frauen aber bedeutet die Untersuchung auch eine Beruhigung, weil das Röntgenbild keine verdächtige Auffälligkeit zeigt.
Grundsätzlich muss jede Frau für sich selber entscheiden, ob sie bei «donna» teilnehmen möchte oder nicht. Diese Entscheidung ist einerseits abhängig von den objektiven Informationen und andererseits von ganz persönlichen Einstellungen, Erwägungen und Umständen.
Welchen konkreten Nutzen hat nun die Teilnahme am Mammografie-Screening für die einzelne Frau? Die Mammografie kann Veränderungen in der Brust in einem frühen Stadium entdecken. Durch die Früherkennung eines kleinen Tumors kann eine weniger belastende Behandlung eingeleitet werden und dies ist ein Gewinn an Lebensqualität. Für die meisten Frauen aber bedeutet die Untersuchung auch eine Beruhigung, weil das Röntgenbild keine verdächtige Auffälligkeit zeigt.
Grundsätzlich muss jede Frau für sich selber entscheiden, ob sie bei «donna» teilnehmen möchte oder nicht. Diese Entscheidung ist einerseits abhängig von den objektiven Informationen und andererseits von ganz persönlichen Einstellungen, Erwägungen und Umständen.
Regula Schneider
Geschäftsführerin Krebsliga St.Gallen-Appenzell
Geschäftsführerin Krebsliga St.Gallen-Appenzell
Informationsbroschüre
• bestellen: info@donna-sg.ch
• herunterladen: www.donna-sg.ch
• Termine vereinbaren: Gratis-Hotline 0800 100 888

